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🇩🇪 Von der Bundesregierung geprüfte und zertifizierte Energieberater
Gebäude verursachen in der EU rund 36 % der CO₂-Emissionen und mehr als 40 % des Energieverbrauchs. Um die Klimaziele zu erreichen, braucht es mehr als technische Einzelmaßnahmen wie Solaranlagen oder Wärmepumpen. Es braucht vor allem Transparenz, Vergleichbarkeit und verbindliche Sanierungsanreize. Genau hier setzt die neue EU-Gebäuderichtlinie EPBD (2024/1275) an, die bis Mai 2026 in deutsches Recht übernommen werden muss.
Damit beginnt ein neues Kapitel der Energieeffizienzpolitik. Der bekannte Energieausweis wird durch einen erweiterten Energiepass abgelöst, der zur zentralen Schnittstelle für Sanierung, Bewertung und Förderung wird.
Bislang war der Energieausweis oft nur ein formales Dokument, nützlich für Makler oder Notare, aber selten relevant für Sanierungsentscheidungen. Ab 2026 ändert sich das grundlegend:
Damit wird der Energiepass zu einem praktischen Werkzeug für Klimaschutz und Werterhalt.
Zusätzlich zum Energiepass wird ab 2026 der Renovierungspass (engl. Building Renovation Passport) eingeführt. In Deutschland existiert bereits ein ähnliches Instrument: der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP), gefördert im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG).
Dieser Pass beschreibt konkrete Sanierungsschritte mit Kostenschätzung, CO₂-Einsparpotenzial und möglichen Fördermitteln. Ohne Energiepass und Renovierungspass sind Förderungen künftig nicht mehr zugänglich.
Mit der Reform kommen neue Verpflichtungen, aber auch neue Möglichkeiten:
Deutschland wird diese Vorgaben mit der GEG-Novelle 2026 umsetzen. Der Energiepass wird dabei zum zentralen Steuerungs- und Nachweisdokument.
Der neue Energiepass wird Teil einer digitalen Gebäudedatenbank. Er verbindet Energieausweise, Sanierungspässe und Inspektionsberichte.
So entsteht ein digitaler Zwilling des Gebäudes und ein transparenter Gebäudemarkt.
Mit der EPBD 2026 entwickelt sich der Beruf des Energieberaters weiter:
Nur zertifizierte Fachkräfte dürfen diese neuen Dokumente ausstellen. Der Bedarf wird deutlich steigen.
Die Richtlinie wirkt über einzelne Gebäude hinaus. Bis Mitte 2026 müssen Kommunen über 100.000 Einwohner eine kommunale Wärmeplanung vorlegen. Kleinere folgen bis 2028.
Der Energiepass wird dadurch auch zu einem Werkzeug für die Stadtplanung.
Die Berechnungsgrundlagen werden angepasst:
Für Energieberater heißt das: Weiterbildung und Software-Updates sind Pflicht.
2026 ist näher als gedacht. Wer vorbereitet sein will, sollte jetzt handeln:
So gelingt der Übergang zum neuen Energiepass reibungslos.
Ein aktueller Energiepass ist ein Investitionsnachweis:
Der neue Energiepass wird damit zum zentralen Zukunftsausweis für Immobilien.
Als zertifizierte Energieberater unterstützen wir seit Jahren Eigentümer, Kommunen und Unternehmen. Mit der kommenden EPBD-Novelle sind wir Ihr Kompass im neuen Energierecht:
Wir sehen im neuen Energiepass kein Hindernis, sondern ein Werkzeug für Zukunftssicherheit.
Bis 2030 wird der Energiepass in ganz Europa vereinheitlicht sein:
Er zeigt CO₂-Ausstoß, Energiebedarf und Sanierungspotenzial auf einen Blick. Ein echter digitaler Zwilling des Gebäudes.
Der neue Energiepass ist mehr als ein Formular. Er ist Symbol und Werkzeug einer neuen Energie-Ära. Wer frühzeitig reagiert, profitiert:
EE-Experten begleiten Sie auf diesem Weg – von der Erstberatung bis zur erfolgreichen Umsetzung.
Die Zukunft beginnt nicht 2026. Sie beginnt heute.
Gerne helfen wir Ihnen unkompliziert weiter. Unsere freundlichen Berater von EE-Experten GmbH sind bei allen Fragen für Sie da. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren – wir freuen uns auf Ihren Anruf.
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